Helmut Schmiedt: Friedrich Schiller
Literatur kompakt Bd. 4, Marburg 2013
ca. 200 Seiten mit zahlr. farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-8288-2970-1
Preis 14,90 Euro

 

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Friedrich Schiller – eine literaturgeschichtlich herausragende Gestalt.

Mit Goethe steht er für die Weimarer Klassik, die häufig zum historischen Gipfelpunkt der deutschen Literatur erklärt worden ist, und auch in der Gegenwart zeigen sich noch – etwa über immer neue Inszenierungen seiner Dramen – die Elemente einer außerordentlich intensiven und vielfältigen Wirkung. Helmut Schmiedt vermittelt mit diesem Literatur kompakt-Band einen Überblick über Schillers wechselvolle Lebensgeschichte, die literaturhistorischen und gesellschaftlich-politischen Zusammenhänge, in denen er steht, die Schiller-Rezeption sowie über die wichtigsten seiner Werke und die Probleme, die sich bei ihrer Analyse ergeben. Auch spezifische, z. T. in hohem Maße unterhaltsame Aspekte werden zur Sprache gebracht, wie Schillers Neigung zu grotesk anmutenden inhaltlichen Pointen und seine ausgeprägte Fähigkeit, der Alltagssprache über die Literatur stehende Redewendungen zuzuführen.

Im Spannungsfeld zwischen Aufklärung, Sturm und Drang und den ästhetischen Konzepten der Weimarer Klassik erscheint Schiller als ein literarischer Kämpfer für Freiheit und Selbstbestimmung, der in zunehmendem Maße von Zweifeln an der Realisierbarkeit aufklärerischer Konzepte heimgesucht wird und doch möglichst viel von ihnen zu retten versucht.

Leseprobe

Rezension

»Auf die ersten Bände der neuen, erfolgreich eingeführten Reihe folgt hier ein Band über Arthur Schnitzler. In 7 Kapiteln bietet die Autorin  zunächst eine allgemeine Charakteristik des Schriftstellers, dann werden Leben und Werk sowie bestimmte Werkaspekte (u.a. Sexualität, Sprachkritik, Antisemitismus) behandelt, gefolgt von Analysen von 5 Dramen und 4 Prosatexten. Hier gelingt es Schlicht, durch geschickte Auswahl der Beispiele die Essenz des schnitzlerschen Schaffens herauszupräparieren. Der Band wird abgerundet durch ein Literaturverzeichnis und ein Glossar. Hervorzuheben sind die zahlreichen, allerdings sehr klein reproduzierten Abbildungen. Zu rühmen ist das ansprechende Layout der Reihe. – Ein breit zu empfehlender Literaturführer für Studierende, aber auch für die gymnasiale Oberstufe.«

Peter Vodosek – ekz-Informationsdienst